Autoimmunerkrankungen haben häufig einen psychischen Wirkfaktor. Die Bearbeitung konzentriert sich daher nicht primär auf die Symptome, sondern darauf, den zugrunde liegenden inneren Konflikt zu erkennen und emotional zu entmachten.

Autoimmunerkrankung ist in der Medizin ein Überbegriff für Krankheiten, denen eine gestörte Toleranz des Immunsystems gegenüber dem eigenen Körper zugrunde liegt. Im weiteren Wortsinne werden auch Immunreaktionen gegen das Mikrobiom, also Angriffe auf zum Körper gehörende Mikroorganismen, den Autoimmunerkrankungen zugerechnet. Autoimmunreaktionen ähneln oft Immunreaktionen gegen Krankheitserreger, daneben können Immunkomplexe oder Rezeptoren aktivierende/blockierende Antikörper zur symptomatischen Krankheit führen.

In westlichen Ländern sind etwa fünf Prozent der Bevölkerung von irgendeiner Autoimmunkrankheit betroffen, die häufigsten sind Schuppenflechte, rheumatoide Arthritis und autoimmune Schilddrüsenerkrankungen (Morbus Basedow und Hashimoto-Thyreoiditis). Viele Autoimmunerkrankungen sind bei Frauen häufiger oder klassischer ausgeprägt als bei Männern. Autoimmunerkrankungen sind bisher unzureichend verstanden und nicht kausal behandelbar; sie bleiben oft lebenslang bestehen und können entzündungshemmend oder immunsuppressiv behandelt werden, um die Beschwerden zu lindern oder die Zerstörung der betroffenen Organe aufzuhalten.

Wikipedia, Stand 30. 7. 2019

In der Systemischen Klopfakupressur wird eine Autoimmunerkrankung als körperliche Reaktion auf einen inneren Konflikt aufgefasst und entsprechend bearbeitet. Nach meiner Beobachtung gibt es eine starke Überschneidung zwischen Autoimmunerkrankungen und Psychosomatischen Beschwerden.

Eine ärztliche Begleitung ist bei der Bearbeitung von - insbesondere starken - Autoimmunerkrankungen indiziert. Die Bearbeitung selbst ist sehr individuell.

Gerne beantworte ich Ihre individuellen Fragen zum Thema Autoimmunerkrankungen.